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TikTok: 48 % der Gen Z holen sich dort Reiseinspiration

• Aug 21, 2026, 2:12 PM
3 min de lecture
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Damals, und das ist noch gar nicht so lange her – ich bin schließlich erst Millennial –, holte man sich Reiseinspiration vor allem bei Familie und Freunden, aus YouTube-Vlogs oder beim Scrollen durch Pinterest-Fotos. Wie sehr sich das seitdem verändert hat.

Heute bestimmen Kurzvideos auf TikTok immer stärker, wohin Menschen reisen und was sie im Ausland unternehmen – besonders bei Reisenden der Gen Z, geboren zwischen 1997 und 2012.

TUI Musement hat untersucht, wie soziale Medien beeinflussen, wie Reisende ihren Urlaub entdecken, buchen, erleben und anschließend online teilen.

In einer Studie in Spanien, Italien und Großbritannien fand die weltweite Plattform für Touren und Aktivitäten heraus, dass fast die Hälfte (48 %) der Befragten aus der Gen Z TikTok als Inspirationsquelle nennt. Damit liegt die App sogar vor Tipps von Freunden und Familie, auf die 43 % kommen.

Für TUI Musement zeigt das: Visuelle Inhalte und Kurzvideos gewinnen an Gewicht, wenn Reisende neue Ziele suchen, Aktivitäten auswählen und ihre Urlaubsträume konkret machen.

Insgesamt sagten mehr als vier von zehn Reisenden (43 %), ein viraler Beitrag oder Clip habe sie dazu gebracht, eine Reise zu buchen oder an einer Aktivität teilzunehmen. Besonders stark zeigt sich dieser Trend bei uns Millennials: 52 % gaben dies an, etwas mehr als in der Gen Z mit 50 %.

Auch Influencer spielen klar eine Rolle: 43 % der Befragten erklärten, die Inhalte der Creator, denen sie folgen, beeinflussten ihre Entscheidung, wohin sie reisen und was sie vor Ort tun. Bis zu 27 % gaben an, sogar ihr Reiseziel auf Empfehlung eines Influencers geändert zu haben.

„Ein einziges Bild oder Video kann heute eine Reise auslösen, und wir haben unseren Fokus darauf, wie wir unser Publikum über Plattformen wie Instagram und TikTok am besten erreichen und einbinden können, Schritt für Schritt erhöht“, sagte Mirco Fiumene, Managing Director Experiences & CMO, TUI Musement.

Doch der Einfluss sozialer Medien endet offenbar nicht, sobald jemand das Ziel ausgewählt hat und dort angekommen ist.

Im Zeitalter des endlosen Scrollens wirkt sich auch der Druck aus, das perfekte Urlaubsfoto zu schießen: Mehr als ein Drittel (37 %) hat das Gefühl, den eigenen Trip in den sozialen Netzwerken aufregender aussehen lassen zu müssen. Bei der Gen Z klettert dieser Anteil fast auf die Hälfte, auf 45 %.

Und bei manchen beeinflusst die Jagd nach dem perfekten Post sogar das Programm. Knapp vier von zehn Reisenden (39 %) gaben an, einen touristischen Hotspot vor allem besucht zu haben, um ein Foto zu machen oder ein Video aufzunehmen. 37 % sagten, sie entschieden sich zumindest gelegentlich lieber für Insta-bekannte Orte als für die weniger bekannten Geheimtipps eines Reiseziels.

Bleibt also die Frage: Zählt am Ende noch, wohin man fährt – oder wichtiger, wie der Urlaub im Feed aussieht?

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz übersetzt. Ein Problem melden : [feedback-articles-de@euronews.com].