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Waymo in München: Machen autonome Fahrzeuge Europas Straßen sicherer?

• Aug 28, 2026, 1:28 PM
5 min de lecture
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Wer Tech-Nachrichten über Europa in sozialen Netzwerken verfolgt, braucht oft starke Nerven. Positive Meldungen gehen im Chor der Klagen unter: Viele Verbraucher hätten wegen der Vielzahl an Brüsseler Vorgaben keinen Zugang zu den neuesten innovativen Technologien und Diensten.

Beim Bereich der autonomen Fahrzeuge (AV) sieht es in Europa in diesem Jahr jedoch deutlich besser aus. Waymo, eines der führenden US-Unternehmen für autonome Mobilität, hat gerade angekündigt, München als nächsten Standort seiner weltweiten Expansion aufzunehmen.

In den USA ist Waymo bereits in Dutzenden Städten unterwegs. Jetzt startet das Unternehmen seine internationale Expansion: London, Tokio und München sind die ersten Standorte außerhalb der Vereinigten Staaten.

Für Europas Verbraucher, bequeme Autofahrer und Fans des autonomen Fahrens ist das nicht die erste gute Nachricht in diesem Jahr.

Der Analyst Yael Ossowski hat kürzlich darauf hingewiesen, dass eine niederländische Entscheidung, Teslas System „Full Self-Driving Supervised“ (FSD) zuzulassen, einen Dominoeffekt ausgelöst hat. Behörden in Dänemark, Litauen und Estland folgten rasch und gaben Tesla-Besitzern mehr Spielraum, wie sehr sie den teilautonomen Funktionen ihrer Fahrzeuge vertrauen wollen.

AV-Taxis sind zwölf- bis 20-mal sicherer als klassische Taxis

Dass Waymo künftig auf Münchens Straßen unterwegs ist, freut nicht nur Fahrgäste, die die Musikauswahl mancher Taxifahrer fürchten. Es könnte auch die Verkehrssicherheit deutlich verbessern.

Der Nobelpreisträger Daniel Kahneman prognostizierte schon früh, dass Maschinen bei Entscheidungen über Navigation und Fahren irgendwann besser und sicherer sein werden als Menschen. Einige Jahre später liegen belastbare Daten vor, die diese Einschätzung stützen.

Zahlen aus großen US-Städten zeigen, dass AV-Taxis zwischen zwölf- und 20-mal sicherer sind als Taxis mit menschlichen Fahrern. Sie verhindern zahlreiche Unfälle und Verletzungen.

In Europa sterben jedes Jahr noch rund 20.000 Menschen im Straßenverkehr. In 67 % der Fälle liegt die Ursache beim Fahrer. Verbraucher und Politik sollten daher ein starkes Interesse daran haben, diese Zahl mithilfe moderner Technik zu senken.

Copyright Eurostat. Euronews mit freundlicher Genehmigung von EU Tech Loop
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Eine Taxifahrt vom Münchner Flughafen in die Innenstadt kostet derzeit zwischen 80 und 90 Euro. AV-Taxis könnten für viele Fahrgäste in der EU die Lage grundlegend verändern – besonders für Menschen in abgelegenen Regionen ohne öffentlichen Nahverkehr oder mit vielen Flügen zu später Stunde.

Apps für Fahrdienste haben klassischen Taxis bereits Konkurrenz gemacht. Breiten sich nun AV-Taxis aus, verstärkt das den Wettbewerb weiter und kann Fahrten für Durchschnittskunden günstiger machen.

Unternehmen wie Waymo sind nicht unbedingt Gegner der Autoindustrie. Sie programmieren und bauen gewissermaßen den Fahrer.

Gerade für die deutsche Autoindustrie bietet sich hier eine große Chance. Sie könnte Partnerschaften eingehen und sich in das Ökosystem des autonomen Fahrens einklinken. Dann würden eines Tages Besucher aus aller Welt in fahrerlosen, vor Ort produzierten BMWs oder Audis durch München chauffiert.

Dieser Beitrag ist ursprünglich auf EU Tech Loop (Quelle auf Englisch) erschienen und wurde im Rahmen eines Syndizierungsabkommens auf Euronews veröffentlicht.

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz übersetzt. Ein Problem melden : [feedback-articles-de@euronews.com].


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