Unwetter fegt über Valencia in Spanien hinweg: Böen mit bis zu 149 km/h
Bei einem heftigen Gewitter haben am Donnerstag Windböen von bis zu 149 km/h die Provinz Valencia an der Ostküste Spaniens heimgesucht. Zudem fielen Hagel und es kam zu kräftigen Böen mit Regen, die in mehreren Gemeinden Sachschäden verursachten.
Cullera, Alzira und El Perellonet gehören zu den am stärksten von dem Unwetter betroffenen Gebieten.
Die heftigsten Böen wurden in Sumacàrcer mit 149 km/h und in Alzira mit 143 km/h gemessen, in Corbera erreichten sie 125 km/h und in l'Alcúdia 114 km/h.
Der Wind stürzte Bäume und Gebäudeteile um und sorgte sowohl auf den Straßen als auch im Bahnverkehr für Probleme.
In Cullera wurde ein Mann verletzt, als sich am Strand Racó ein Sonnenschirm löste und ihn am Kopf traf. Das Unwetter riss außerdem einen Balkon von einem Gebäude und verschob oder zerstörte Terrassenmöbel.
In El Perellonet stürzte eine Palme auf mehrere Fahrzeuge, und der Wind riss einen weiteren Balkon ab, allerdings gab es in diesen Fällen keine Verletzten.
In Alzira verursachte eine der Windböen Schäden an der Kirche Santa Catalina. Ein Teil einer Seitenwand brach auf und legte das Innere der Kuppel frei.
Außerdem blockierte ein vom Wind umgerissener Baum die S-Bahn-Linie 2 und führte zu Verspätungen auf weiteren Zugstrecken. Die Feuerwehr rückte in mehreren Gemeinden der Region La Ribera zu fast zehn wetterbedingten Einsätzen aus.
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